Verkürzte Öffnungszeiten in den Sommerferien 2018

Bild: magann / fotolia.de

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Wie immer in den Ferienzeiten (NRW), so werden wir auch in den

Sommerferien 2018

16.07.2018 bis 28.08.2018

für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
die Öffnungszeiten verkürzen.

 

In den Sommerferien 2018, also in den Zeit vom 16.07.2018 bis 28.08.2018, sind wird vormittags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und nur dienstags und donnerstags auch nachmittags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
erreichbar.

Gesprächstermine sind natürlich auch anderweitig nach Vereinbarung möglich.

Ab dem 29.08.2018 haben wir für Sie dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis, wünschen Ihnen erholsame Ferien.

Ihr Team von der

Rechtsanwaltskanzlei Haßiepen

Nächste Facebook-Fragestunden „Hartz 4“ und „Trennung, Scheidung, Unterhalt und Kindeswohl“ – 07.07.2018

Bild: fotomek / fotolia.de

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Die nächsten

Facebook-Fragestunden

zu den Themen

„Hartz 4“
„Trennung, Scheidung, Unterhalt und Kindeswohl“

Samstag, 07.07.2018, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr

 

 

Nächster Kanzleitag in Aldenhoven – 06.07.2018

Bild: Stefanie Haßiepen

Bild: Stefanie Haßiepen

Der nächste

Kanzleitag in Aldenhoven:

Freitag, 06.07.2018

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin unter Tel. (0 24 34) 42 72

Über die Ökologie des Bahnfahrens

Foto: den-belitsky / fotolia.de

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Heute vor drei Monaten traf ich eine Entscheidung. Ich wollte versuchen, jedenfalls die für meine Kanzlei notwendigen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem mit der Bahn durchzuführen. Entstanden war diese Idee aus meinem Ziel, mir irgendwann einmal die „schwarze Mamba“, wie Harald Schmidt sie nannte, anzuschaffen, also die BahnCard 100.

Doch bevor ich einen Betrag von fast viereinhalbtausend Euro oder sogar siebeneinhalbtausend Euro (erste Klasse) für freie Fahrten in einem Jahr investierte, wollte ich das Konzept ausprobieren. Vor allem musste ich natürlich testen, ob der Wunsch, nicht mehr so viel Autofahren zu müssen, im Alltag überhaupt durchführbar ist oder an „Kleinigkeiten“ wie Verspätungen, fehlende Verbindungen oder dergleichen scheitern müsste.

Gesagt, getan. Die BahnCard 25 habe ich mir geleistet, um wenigstens ein wenig bei den Preisen der Bahn sparen zu können. Hier ist das so oft zitierte Preis-Leistungs-Verhältnis schon nach wenigen Fahrten gegeben und die BahnCard hatte ich ohnehin schon seit Jahren abonniert.

Im März 2018 habe ich also damit begonnen, die allermeisten Fahrten, egal ob privat oder beruflich, mit Bus und Bahn zurückzulegen. Ausnahmen gibt es nur, wenn die Zeitdifferenz zwischen Bahnfahrt und Autofahrt nicht mehr stimmt. Wenn ich zum Beispiel von Wegberg nach Heinsberg mit dem Auto keine dreißig Minuten fahre und die Bahnverbindung insgesamt über zwei Stunden dauerte, gestattete ich mir, auf den PKW zurückzugreifen. Sonst aber fahre ich Bahn. Und ich bin begeistert und frage mich, weshalb ich das nicht schon viel früher ausprobiert habe.

Natürlich gibt es Rückschläge. An manchen Tagen treten diese auch gehäuft auf. Aber in den wirklich allermeisten Fällen meiner Reisen gab und gibt es nichts oder nur Kleinigkeiten zu beanstanden. Die Verspätungen, sofern sie überhaupt auftreten, sind zu verkraften. Und das „Abenteurerherz“ wird dadurch auch hier und da mit Nahrung versorgt.

Als Statistik-Fan habe ich mir auch angewöhnt, über jede Fahrt Buch zu führen und die anfallenden Kosten mit den theoretischen Kosten, die ich für eine Fahrt mit den PKW hätte aufbringen müssen, zu vergleichen. Und siehe da: Die meisten Fahrten mit der Bahn bringen eine tatsächliche Ersparnis, wenn man alle Kosten des Autos (Anschaffung, Reparaturen, Spritverbrauch etc.) einrechnet, was ein fairer Vergleich auch verlangt. Und dabei setze ich schon immer nur die geringsten Entfernungen laut Google Maps an, obwohl ich in der Realität die eine oder andere Strecke sicherlich über die längere, aber zeitlich kürzere Strecke mit dem Auto gefahren wäre. Und ich fahre fast immer erster Klasse…

Alles in allem also eine gelungene Sache. Dank der weitgehend digitalisierten Möglichkeit, Tickets auch online buchen zu können, kann man die Strecken in Ruhe von zu Hause aus planen und hat mit dem ohnehin bei sich geführten Handy die Fahrkarte, Bahncard und alles Notwendige dabei. Der Rest ist in einem kleinen Rücksack und so finde ich mich auch noch in der Welt des Minimalismus wieder. Auch das bringt einen auf neue Ideen und schärft den Blick für das Wesentliche.

Das Schönste aber ist, dass man durch die Fahrerei mit Bus und Bahn auch merkt, wie entspannt das Reisen sein kann und wieviel mehr Zeit man doch sparen kann. Denn das, was ich in Ruhe auf meinem Laptop während der Zeit, in der ich mich im Auto sonst auf den Verkehr konzentrieren müsste, geschafft bekomme, ist kaum mit Gold aufzuwiegen. So ist es mir denn auch möglich, auf der Reise zu einem Termin diese Zeilen zu schreiben.

Als „umständlich“ empfinde ich das alles nicht, wenngleich natürlich Wartezeiten und anderes in Kauf zu nehmen sind und man seine Tage ein wenig genauer planen muss. Aber es „zwingt“ einen eben auch dazu, die Tage besser auszuschöpfen und damit ein ganzes Stück produktiver zu werden.

So grüße ich denn heute von der Strecke Erkelenz-Aachen und wünsche Ihnen eine wunderbare Restwoche.

Ihr
Thorsten Haßiepen

Nächste Facebook-Fragestunden „Hartz 4“ und „Trennung, Scheidung, Unterhalt und Kindeswohl“ – 16.06.2018

Bild: fotomek / fotolia.de

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Die nächsten

Facebook-Fragestunden

zu den Themen

„Hartz 4“
„Trennung, Scheidung, Unterhalt und Kindeswohl“

Samstag, 16.06.2018, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr

 

 

Nächster Kanzleitag in Aldenhoven – 08.06.2018

Bild: Stefanie Haßiepen

Bild: Stefanie Haßiepen

Der nächste

Kanzleitag in Aldenhoven:

Freitag, 08.06.2018

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin unter Tel. (0 24 34) 42 72

Öffnungszeiten am Brückentag nach Fronleichnam 2018

Bild: magann / fotolia.de

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Auch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen etwas von dem Brückentag nach Fronleichnam haben.

Die Kanzlei ist daher am

Freitag, 01.06.2018

nur von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Feiertag!

Normale Öffnungszeiten nach den Pfingstferien 2018

Bild: magann / fotolia.de

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Nachdem die Pfingstferien nun vorüber sind, 

sind wir für Sie auch wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten da.

Relaunch unserer Webseite

Unsere Webseite geht heute Abend offline, um einen möglichst vollständigen Relaunch Ende der nächsten Woche, also zum 01.06. zu erhalten.

Sobald die neue Webseite online ist, werden wir Sie wieder informieren.

Wir sind ebenso gespannt wie Sie 🙂

Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende und eine schöne Woche.

Ihr Team von der

Rechtsanwaltskanzlei Haßiepen

Was ist denn das „Nestmodell“ – Familienrecht, aber richtig #9

Bild: Ramona Heim

Bild: Ramona Heim

Herzlich willkommen bei unserem heutigen Artikel in unserer Reihe „Familienrecht, aber richtig“, in welcher wir Ihnen gerne Tipps und Anregungen rund um die Themen „Trennung, Scheidung, Unterhalt und Kindeswohl“ geben möchten. Neue Artikel in dieser Reihe erscheinen in der Regel immer mittwochs in den Abendstunden.

Also, abonnieren Sie daher unser Blog oder unsere Facebookseite. Manche Artikel werden natürlich auch über unseren YouTube-Kanal veröffentlicht, zu welchem wir Sie ebenfalls herzlich einladen.

Im letzten Beitrag haben wir geklärt, was die sogenannte „Mediation“ eigentlich ist.

 

Heute beantworten wir Fragen rund um das „Nestmodell“ im Umgangsrecht

Der „Standard“ im Umgangsrecht, also wenn das Kind nur bei einem Elternteil lebt, wird meist so geregelt, dass der nicht betreuende Elternteil das Kind zu bestimmten Tagen zu sich nimmt, etwa an jedem zweiten Wochenende von Freitag bis Sonntag.

Es gibt aber auch das Wechselmodell, von welchem ich hier schon berichtete, bei welchem das Kind abwechselnd für praktisch die gleiche Zeit bei den Elternteilen abwechselnd wohnt.

In allen diesen Fällen ist es aber so, dass das Kind zwischen den Eltern pendeln muss. Die Eltern haben also jeweils einen festen Wohnsitz, das Kind hingegen wohnt, wie man so oft sagt, „aus dem Koffer“, jedenfalls an den Umgangstagen.

Ein großer Kritikpunkt dieser Lösungen ist es daher auch, die Kinder kämen nicht zur Ruhe, da sie keinen für sich festen Stammplatz hätten, sich je nach Entfernung der Wohnorte auch mit den Freunden und Freundinnen des jeweils anderen Wohnortes nicht verabreden könnten oder Aktivitäten zum Beispiel in Vereinen nur noch eingeschränkt wahrnehmen könnten. Hinzu kommt auch die Reisezeit, welche das Kind jeweils auf sich nehmen muss. So wird dann oft behauptet, die Last der elterlichen Trennung trage auf jeden Fall im Hinblick auf die Wohnsituation allein das Kind.

Damit kamen dann schlaue Leute auf eine neue Idee und fragten sich: „Wie wäre es, wenn das Kind wohnen bleibt und die Eltern pendeln?“

Das „Nestmodell“ war geboren.

Hierbei bleibt dann also das Kind im Nest sitzen und die Eltern ziehen zum Beispiel wochenweise jeweils zu dem Kind, während der andere Elternteil in seine eigene Wohnung zieht. So bleiben dem Kind wesentliche Faktoren wie Umgebung, Freundeskreis, Schule und dergleichen ohne weiteren Aufwand an Umgangstagen erhalten und die Eltern müssen die Last der Trennung tragen. Auch kann das Kind bei dieser Lösung in seiner gewohnten Umgebung den Alltag mit den Elternteilen abwechselnd erleben und auch in geschützter Atmosphäre, nämlich der „eigenen“ Wohnung von den vorhandenen Unterschiedenen profitieren oder lernen.

Theoretisch spricht also viel für das Nestmodell und es wird auch keine schlechte Lösung sein.

Doch diese Lösung setzt einiges an Potential bei den Eltern voraus.

So müssen die Eltern sich absolut einig sein, dieses Modell fahren zu wollen. Sie müssen akzeptieren, dass der andere Elternteil sich in der „Teilzeit“-gemeinsamen Wohnung ebenso frei ausleben darf, wie sie selbst, können also nur eingeschränkt eigene Vorstellungen in der gemeinsamen Wohnung realisieren. Sie müssen aufeinander Rücksicht nehmen und ggf. sogar einen neuen Lebensgefährten des anderen Elternteils in diesen Räumen und in dem elterlichen Bett dulden. Bereits hier werden sich viele Eltern die Frage stellen und ehrlich beantworten müssen, ob sie dies denn können.

Aber auch finanziell stellt das Nestmodell hohe Anforderungen. Denn letztlich müssen drei Wohnungen finanziert werden: Die gemeinsame Wohnung und für jeden Elternteil eine eigene Wohnung. Das kostet, denn in den anderen Umgangsmodellen sind es „nur“ zwei Wohnungen die bezahlt werden wollen. Hinzu kommt natürlich auch noch die Ausstattung der Wohnungen, denn wer möchte schon in einer leeren Wohnung hocken?

Sie sehen. Was theoretisch so sinnvoll erscheint, kann in der Realität meist gar nicht umgesetzt werden. Und daran wird dieses Modell der Aufteilung der kindlichen Zeit wohl zumeist scheitern.

Doch der Kern der Idee dieses Modells ist meines Erachtens auch ein viel wichtigerer Punkt. Es erfordert bedingungslose Zusammenarbeit der Eltern zum Wohle des Kindes, was insbesondere in der Trennungssituation und Trennungszeit ohnehin die größte Herausforderung ist. Und mal ernsthaft: Wer derart großes Vertrauen, Verständnis und Rücksichtnahme füreinander hat, wird sich in der Realität kaum trennen. Und doch … es gibt, das habe ich in meiner Kanzlei bislang eigentlich jeden Tag auf’s Neue erfahren dürfen, rein Nichts, was es nicht gibt.

So ist es auch vollkommen unerheblich, welches Modell Sie nun wählen. Das Wichtigste ist ein ehrliches Verständnis für die Sorgen des Kindes und respektvoller Umgang miteinander auch während und nach der Trennung.

Auch hier wird es Ihnen Ihr Kind sicherlich sehr danken!

 

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Für die nächste Woche habe ich einen besonderen Beitrag geplant. Dieser nennt sich: „10 Bitten eines Kindes an seine getrennt lebenden Eltern“. Seien Sie gespannt. Ich freue mich, Sie dann hier wieder begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen bis dahin eine schöne Woche.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Thorsten Haßiepen
-Rechtsanwalt-
-Mediator-
-Fachanwalt für Familienrecht-
-Fachanwalt für Sozialrecht-

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